Kundenreferenz von Blue Coat Systems: Assystem Aerospace Germany GmbH

Assystem Germany beschleunigt Datensicherung über das WAN mit Blue Coat ProxySG-Appliances

WAN-Optimierung bringt rund 90 Prozent Zeitersparnis bei Komplettsicherung über das Wochenende

Wenn ein Unternehmen wie Airbus, EADS oder Lufthansa Technik Unterstützung im Bereich Engineering benötigt, greift es gerne auf die erfahrenen Ingenieure der Assystem Germany zurück. In Deutschland verfügt der Ingenieurdienstleister Assystem Germany gemeinsam mit Atena, einer weiteren deutschen Schwester, zu diesem Zweck über mehr als 700 Ingenieure, die von Luft- und Raumfahrt über Fahrzeugbau und Windenergie bis hin zum Schiffbau jedes technische Fachgebiet abdecken.

Assystem Germany hat in Deutschland alleine sieben Standorte – so beispielsweise die von der Unternehmenszentrale rund 30 Kilometer entfernte Niederlassung Hamburg-Harburg, in der je nach Projektlage zwischen 30 und 50 Mitarbeiter mit ihren 3D-CAD-Werkzeugen unter anderem Flugzeugteile entwickeln. Die dabei anfallenden Daten sichert Assystem Germany über eine Standleitung in die Zentrale – nachts inkrementell und am Wochenende komplett.

Zeitfenster für Backup wurde zu klein

Bis Ende 2008 reichten die 2,5 MBit/s der Standleitung dabei gerade aus, um die zu dieser Zeit rund 50 GByte an Daten in dem Wochenend-Zeitfenster von gut 50 Stunden auf den zentralen Backup-Server zu transportieren. Doch als bei einem neuen Projekt plötzlich zehn weitere GByte an Konstruktionsplänen eingespielt wurden, war das Zeitfenster für eine vollständige Datensicherung plötzlich zu klein.

"Als das Wochenende für eine Komplettsicherung nicht mehr ausgereicht hat, haben wir zunächst die Sicherung einzelner Shares auf die Zeit von 20 bis 6 Uhr unter der Woche verlegt", erinnert sich IT-Leiter Carsten Peters zurück. "Doch das war keine befriedigende Lösung, da einerseits die zahlreichen Backup-Jobs schnell unübersichtlich wurden und andererseits durch die täglichen inkrementellen Sicherungen auch hier der nächste Engpass vorprogrammiert war."

Mehr Bandbreite ist keine Alternative

Auch die Erhöhung der Bandbreite auf der WAN-Verbindung zwischen Zentrale und Niederlassung stellte für Assystem Germany keine Lösung dar. Denn tagsüber geht nur wenig Intranet- und Internetverkehr über die Festverbindung, so dass zusätzliche Kapazität hier ungenutzt bliebe. Zudem hätte der Datensicherung am Wochenende eine schnellere Verbindung de facto nichts genutzt: "Selbst wenn wir mehr Bandbreite zur Verfügung hätten, würde die Datensicherung nicht wirklich schneller ablaufen", erklärt Peters. "Das liegt vor allem an den im WAN besonders ineffizienten Protokollen von Microsoft wie beispielsweise CIFS, das durch seine 'Geschwätzigkeit' bei begrenzter Bandbreite effektiv nur mehr Overhead, aber nicht mehr Nutzdaten transportiert."

WAN-Beschleunigung ist gefragt

Um das Problem langfristig zu lösen, informierte sich der IT-Leiter zunächst auf einer Veranstaltung zum Thema "WAN-Optimierung" über die dabei eingesetzten Technologien. Dann wandte er sich mit einer konkreten Anfrage an seinen langjährigen IT-Systempartner CROCODIAL. Dieser empfahl ihm die ProxySG-Appliances von Blue Coat Systems, die bereits in unzähligen Installationen weltweit die benötigte Zeit für Datensicherungen über das WAN um bis zu 90 Prozent reduziert haben. Nachdem Assystem Germany bereits seit mehr als zwei Jahren zur Absicherung des Internetzugangs mit je einer ProxySG- und ProxyAV-Appliance von Blue Coat gute Erfahrungen gemacht hatte, schien die von CROCODIAL angebotene Lösung auf den ersten Blick vielversprechend. Doch bevor sich Carsten Peters für eine Bestellung entschied, mussten die Produkte zunächst ihre Tauglichkeit auch in der Praxis unter Beweis stellen.

Testinstallation zeigt dramatischen Zeitgewinn

Hierzu konfigurierte CROCODIAL je eine ProxySG-510-Appliance für die Unternehmens zentrale sowie eine ProxySG-210-Appliance für die Niederlassung in Hamburg-Harburg entsprechend den Angaben von Assystem Germany. Carsten Peters installierte die Geräte dann vor Ort und schloss sie zunächst lediglich an das Netzwerk an, ohne die Beschleunigung zu aktivieren. Dabei lieferten die Appliances bereits erste interessante Informationen über den Datenverkehr, der über die Leitung zwischen den beiden Standorten lief. "Die ProxySGs haben uns sofort gezeigt, was für Daten wir tatsächlich austauschen", beschreibt Peters seine ersten Erfahrungen. "Dabei haben wir beispielsweise eine nicht-nternehmensrelevante Anwendung entdeckt und diese umgehend aus unserem Netzwerk entfernt."

Nachdem die Appliances eine Woche im Testbetrieb liefen, trafen sich Peters und ein Service-Techniker von CROCODIAL zur finalen Konfiguration. Nach weniger als einer Stunde schickte Peters dann den ersten Backup-Job mit 50 GByte über die optimierte Verbindung – und staunte nicht schlecht: "Der Job, der früher mehr als 25 Stunden dauerte, war plötzlich nach weniger als 5 Stunden fertig. Das Einzige, was wir an unserer Installation dazu verändern mussten, war die Umstellung vom Veritas-Backup-Client auf eine direkte Sicherung der Shares über CIFS, damit die ProxySG-Appliances ihre Leistungsfähigkeit voll ausspielen können."

Viel Luft für die Zukunft

Nach der überzeugenden Testphase übernahm Assystem Germany die Installation zeitnah in den Regelbetrieb. Die bis heute auf 130 GByte angewachsene Datenmenge in der Niederlassung sichert das Unternehmen jetzt in knapp 18 Stunden über die Standleitung in die Zentrale. Bei dem 50-Stunden-Zeitfenster über das Wochenende hat der Engineering-Spezialist dabei ausreichend Luft, um auch bei umfangreichen neuen Projekten nicht in Bedrängnis zu geraten. Gleichzeitig freuen sich die Mitarbeiter in der Außenstelle über einen schnelleren Zugriff auf die Daten in der Zentrale. So dauert beispielsweise das Öffnen und Speichern einer umfangreichen Powerpoint-Präsentation in Hamburg-Harburg nun mehr wenige Sekunden statt mehrere Minuten.

Dass die ProxySG-Appliances nicht nur aus technologischer Sicht die richtige Wahl waren, zeigt auch die Betrachtung der Kostenseite des Projekts: "Mehr Bandbreite zusammen mit einer zusätzlichen Datensicherung in der Außenstelle wäre nicht nur aufwändiger und weniger effektiv gewesen, es hätte auf drei Jahre gerechnet auch deutlich mehr gekostet", erläutert Peters. „Nicht nur aus diesem Grund war die Lösung von Blue Coat für uns die richtige Wahl."

Gefällt Ihnen diese Kundenreferenz?

Wenn Sie diesen Text in Ihrem Medium veröffentlichen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an den Pressekontakt bei nexthop communications (rechten Spalte oben), um alles weitere zu besprechen.

Wenn Sie für Ihr Unternehmen eine Kundenreferenz, Anwendergeschichte, Case Study oder ähnliches benötigen, unterstützt Sie unser professionelles Team gerne bei der Erstellung. Für ein unverbindliches Angebot rufen Sie uns einfach an: 089/44488180.