Clientmanagement bei der RONAL
Millionen von Menschen sind täglich auf Leichtmetallrädern aus den Werken von RONAL unterwegs – ohne es meist selbst zu wissen. Denn das 1969 gegründete Unternehmen beliefert heute so gut wie alle namhaften Fahrzeughersteller mit seinen Alurädern in Erstausrüsterqualität. Darüber hinaus produziert das Unternehmen hochwertige Duschabtrennungen. Rund 4.500 Mitarbeiter arbeiten aktuell für die RONAL-Gruppe in Deutschland, Frankreich, Italien, Mexiko, Polen, Portugal, der Schweiz, Spanien, Tschechien und den USA. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich im Schweizer Härkingen. In Deutschland ist RONAL in Forst nördlich von Karlsruhe und im nahen Landau vertreten.
Da die RONAL-Produktion über die Jahre stetig wuchs und jeder Standort über eine eigene kleine IT-Abteilung verfügt, gab es Mitte 2008 bei RONAL noch kein einheitliches Clientmanagement. Alle wichtigen Informationen wurden zwar säuberlich von den Administratoren in Access-Datenbanken, Excel-Tabellen und Aktenordnern abgelegt. Doch eine regelmäßige Inventarisierung der im Unternehmen installierten Hard- und Software sowie eine automatische Installation von Betriebssystem und Anwendungen fand nicht statt.
Allzweckmesser gesucht
Um diesen Zustand zu verbessern, begann die IT Abteilung Ende 2008 mit der Suche nach einer Clientmanagement-Lösung, die den Anforderungen von RONAL gerecht wird. Hier hatten die IT-Techniker unter anderem die automatische Inventarisierung von Hard- und Software, eine Softwareverteilung sowie ein integriertes Lizenzmanagement als Wunsch festgehalten – und das zu einem vertretbaren Preis und bei einer einfachen Bedienbarkeit. Von mehreren unterschiedlichen Produkten für die Verwaltung seiner Arbeitsplatzrechner hält der Projektleiter dabei wenig: "Beim Clientmanagement bevorzuge ich alles aus einem Guss und unter einer Oberfläche", sagt der verantwortliche Administrator. "Denn bei separaten Produkten gibt es immer Schnittstellenprobleme, man muss sich mit unterschiedlichsten Bedienkonzepten auseinandersetzen und auf alle Eigenheiten der jeweiligen Tools einstellen. Da das in der Praxis viel zu aufwändig ist, haben wir konkret nach einem Allzweckmesser gesucht."
Usability ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Einsatz
Von acht möglichen Clientmanagement-Lösungen kamen nach der Vorauslese zwei Produkte in die engere Wahl, darunter auch die ACMP Suite von Aagon Consulting. Da von dieser Software eine kostenlose Version mit kompletter Inventarisierungsfunktion als Download bereitsteht, installierte sie der Administrator kurzerhand auf einem Testsystem, um selbst einen noch genaueren Eindruck von der Lösung zu bekommen. "Was mir als erstes bei ACMP aufgefallen ist, war die aufgeräumte und intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche", erinnert sich der Projektverantwortliche. "Usability war für uns ein wichtiges Kriterium, damit alle IT-Kollegen in der Konzerngruppe jederzeit in die Basistätigkeiten der Client-Administration ohne große vorherige Schulung einsteigen können."
Im Mai 2009 fiel schließlich die Entscheidung, die PC-Arbeitsplätze von RONAL zukünftig mit der ACMP Suite zu verwalten. Während die beiden Finalisten preislich mehr oder weniger gleichauflagen, waren die IT-Profis vor allem von der klaren Bedienerführung sowie den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von ACMP überzeugt. Auch setzt ACMP mit dem Werkzeug ACK zur Betriebssysteminstallation auf ein so genanntes Unattended Setup, während die Konkurrenz hier das Imaging-Verfahren bevorzugt. Da bei RONAL neue Rechner nur bei Bedarf beschafft werden und so zwangsweise eine recht heterogene Hardwarelandschaft vorliegt, ist bei Installationen von Windows XP ein Unattended Setup dem Imaging klar überlegen.
Unterstützung vom Vertriebspartner
Bei der Beschaffung der Lizenzen sowie der anschließenden Installation stand den Administratoren von RONAL auch ein Mitarbeiter der BWG Informationssysteme GmbH zur Seite. Der Vertriebspartner von Aagon hatte bereits in anderen Projekten sehr gute Erfahrungen mit der Clientmanagement-Lösung gemacht, unter anderem bei der Ablösung einer Zenworks-Installation bei der Stadt Ettlingen. "Als erfolgreiches Systemhaus und Aagon-Partner verkaufen wir unseren Kunden nicht nur Lizenzen, sondern betreuen sie natürlich auch vor Ort bei der Installation", erklärt Clemens Feigl, Security Consultant der BWG. "Daher haben wir gemeinsam mit einem System-Engineer von Aagon RONAL bei der Einführung der ACMP Suite begleitet."
ACMP im internationalen Einsatz
Anfang September 2009 installierte RONAL seinen ersten ACMP-Server am Standort Landau, der fortan auch die Clients im nahegelegenen Forst bedient. Mit Hilfe des ACMP-Adapters zum Active Directory von Microsoft waren die dort hinterlegten Nutzerdaten und Organisationsstrukturen schnell in ACMP integriert. Die Installation des Servers selbst hatten die Administratoren nach rund zwei Stunden erledigt. Darauf folgten die Installation des ACMP-Agenten auf den Arbeitsplätzen, der Beginn der regelmäßigen Inventarisierung von Hard- und Software sowie die Erstellung von Softwarepaketen zur automatischen Verteilung.
Ein halbes Jahr später installierte die IT, in Eigenregie dann den zweiten ACMP-Server in der Schweiz, von dem auch der Standort in Portugal aus administriert wird. Da dort nur ein Teilzeitadministrator vor Ort ist, können ihn die rund 1.500 Kilometer entfernten Schweizer Kollegen mit Hilfe von ACMP seitdem viele zeitraubende Routinetätigkeiten abnehmen. Mit freudiger Erwartung blickt der Projektleiter schon auf eine der nächsten Versionen von ACMP. Denn Aagon hat angekündigt, dort auch hierarchisch strukturierte ACMP-Serverinstallationen zu unterstützen. So kann er dann von seiner zentralen ACMP-Konsole aus das komplette Unternehmen im Blick behalten, während die Kollegen in den Standorten in ihrer Konsole jeweils nur Zugriff auf ihre lokalen PC-Arbeitsplätze hätten.
Vor allem große Zeitersparnis
Dass die Einführung eines Clientmanagement-Systems nicht über Nacht die Effizienz in der Administration erhöht, wusste auch RONAL, als sich das Unternehmen für die Lösung von Aagon entschied: "Wir werden auch heute noch mit Hilfe von ACMP jeden Tag etwas produktiver", freut sich der Administrator. "Doch natürlich haben wir uns am Anfang die besonders großen Zeitfresser vorgenommen und diese zuerst optimiert."
Im Fall von RONAL waren das die Arbeitsplatzrechner mit der 3D-Software CATIA, die bei der Radkonstruktion zum Einsatz kommt. Denn da jeder Automobilhersteller erwartet, dass seine Konstruktionsdaten mit einer ganz bestimmten Version dieses Programms erstellt und angeliefert werden, gibt es bei RONAL zahlreiche PCs mit genauso viel CATIA-Installationen wie das Unternehmen Automobil-Kunden hat. "Da die Installation von CATIA sehr zeitaufwändig und fehleranfällig ist, habe ich früher allein dafür knapp einen Tag pro Rechner benötigt", erinnert sich der Projektverantwortliche. "Mit ACMP dauert es zwar rund sechs Stunden und – was noch viel wichtiger ist: Die Installationen laufen jetzt automatisch und fehlerfrei ab und ich kann in der Zeit andere sinnvolle Arbeiten erledigen."
Insgesamt konnte RONAL die durchschnittliche Zeitspanne "vom Karton zum Benutzer" bei seinen Konstruktionsrechnern von gut drei Tagen auf zwei Tage verkürzen. Neue Rechner werden dabei innerhalb von einer halben Stunde automatisch von ACK mit Windows betankt, bevor dann je nach Einsatzort ACMP die notwendige Software installiert.
Power-Funktionen auch für Einsteiger
Würde er heute gefragt, würde der Projektleiter seine Entscheidung für die ACMP Suite sofort wieder treffen. Nachdem er inzwischen einige Erfahrungen mit dem Produkt sammeln konnte, ist er unter anderem auch von den mächtigen Skriptfunktionen sehr begeistert. "Mit den Client Commands von ACMP kann ich mir wirklich hochkomplexe Skripte zusammenklicken, ohne dazu programmieren zu müssen und ohne eine Syntax auswendig zu lernen", erklärt der Projektleiter. "Zudem sind die dynamischen Containergruppierungen einfach Klasse, um schnell ein Command auf einer bestimmten Gruppe von Rechnern auszuführen."
Heute administriert RONAL rund 400 Client-PCs in Deutschland, der Schweiz und Portugal mit ACMP. Weitere werden auf Grund der guten wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens mit Sicherheit folgen. Mit dem leistungsstarken ACMP und dem guten Support von Aagon blickt die IT-Abteilung auch gelassen in die Zukunft – selbst wenn dort große Aufgaben auf ihn warten. Denn mittelfristig steht bei RONAL eine Migration der PC-Arbeitsplätze von Windows XP auf Windows 7 an – natürlich auch mit Hilfe von ACMP und ACK von Aagon.
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