Kundenreferenz von Aagon Consulting GmbH: Panasonic Electronic Devices Europe GmbH

Optimierte IT-Administration mit ACMP bei Panasonic Electronic Devices Europe (PEDEU)

Inventarisierung, Softwareverteilung und Lizenzmanagement aus einer Hand

Die japanische Panasonic Electronic Devices (PED) ist ein global operierendes Mitglied der Panasonic-Gruppe aus dem Elektronik-Bereich. Mit seinen weltweit rund 25.000 Mitarbeitern stellt das Unternehmen eines der größten und innovativsten Sortimente elektronischer Komponenten für so gut wie alle Anwendungen des 21. Jahrhunderts her. Am Standort Lüneburg südlich von Hamburg entwickeln die Ingenieure der deutschen Tochtergesellschaft heute unter anderem Lautsprecher für die Automobilindustrie und Ladegeräte für Batterien aller Art, sowie Elektroniken für Haushaltsgeräte und Funkanwendungen. Nach der Verlagerung der Fertigung in das Manufacturing Center in der Slowakei arbeiten in Deutschland heute bei der Panasonic Electronic Devices Europe GmbH rund 180 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Marketing.

Erst Inventarisierung, dann Softwareverteilung

Für den japanischen Konzern spielt quer durch alle Gesellschaften Effizienz eine tragende Rolle. Dabei müssen sich auch interne Dienstleister wie die IT-Abteilung regelmäßig beweisen und ihre Prozesse laufend hinterfragen und gegebenenfalls optimieren. So begannen die Administratoren in Lüneburg bereits Anfang 2008 mit der automatisierten Inventarisierung von Hard- und Software ihrer rund 320 Arbeitsplatzrechner und 30 Server am lokalen Standort. Zum Einsatz kam dabei der Inventory Manager von LANDesk. Als Anfang 2009 wie geplant die Management-Suite desselben Herstellers die automatische Verteilung von Software die Prozesse übernehmen sollte, wollten die IT-Verantwortlichen jedoch zunächst weitere Alternativen prüfen. "Wir waren mit der eingesetzten Lösung nicht so ganz glücklich", erinnert sich Mathias Stebner, IT-Projektmanager bei der Panasonic Electronic Devices Europe GmbH zurück.

Gesucht: Leistungsstark und gleichzeitig einfach

Bei der Suche nach der richtigen Clientmanagement-Lösung spielte für Panasonic dabei eine ganze Reihe von Kriterien eine wichtige Rolle. So sollte beispielsweise die initiale Softwareverteilung auf einen neuen Client nicht per Image, sondern über ein so genanntes Silent-Setup erfolgen. "Wir tauschen unsere Arbeitsplatzrechner alle vier Jahre im Rahmen eines Leasing-Vertrags aus. Das bedeutet für uns pro Jahr rund 80 neue Rechner, die sich bei der Hardwareausstattung immer weiterentwickeln", erklärt der Projektleiter. "Imaging hätte uns daher nicht weitergebracht, sondern eher noch mehr Arbeit verursacht". Des Weiteren war es für PEDEU wichtig, dass die Werkzeuge zur Inventarisierung von Hard- und Software, Softwareverteilung, Lizenzmanagement und Fernwartung nahtlos zusammenarbeiten. Denn Insellösungen können mittel- bis langfristig nicht übergreifende Administrationsprozesse optimieren. Zudem standen für das Unternehmen sowohl eine Zertifizierung nach ISO 27001 sowie jährliche SOX-Audits auf der Tagesordnung, so dass auch der Reporting-Funktion des Clientmanagements eine entscheidende Rolle spielte. Weitere Kriterien waren zudem Bedienerfreundlichkeit, Investitionsschutz, Unterstützung auch älterer Client-Betriebssysteme wie Windows 95 und 98, automatische Deinstallation von bereits vorhandener Software sowie die Möglichkeit, das System später um einen integrierten Helpdesk zu erweitern.

Eher zufällig stieß Stebner auf der CeBIT 2009 auf den Softwarehersteller Aagon aus Soest, der dort seine Clientmanagement-Suite ACMP präsentierte. Da der Projektleiter auf den ersten Blick von der Lösung sehr angetan war, lud er den Anbieter zu einer vertiefenden Präsentation im Anschluss an die Messe ein. Bei Panasonic vor Ort musste sich Aagon zunächst den zahlreichen Fragen der IT-Mannschaft stellen. "Im Anschluss dran haben wir mit Hilfe einer Balanced Scorecard die Lösungen von LANDesk und Aagon miteinander verglichen", berichtet Mathias Stebner. "Da das Ergebnis dabei sowohl bei der Funktionalität und Bedienung als auch beim Preis klar zu Gunsten von ACMP ausfiel, war unsere Entscheidung damit gefallen."

Rollout von ACMP

Bevor sich Panasonic Electronic Devices Europe an die Installation von ACMP machte, nahm der Projektleiter zunächst an einer einwöchigen Schulung zu dem Produkt im Schulungszentrum von Aagon teil. "In einer kleinen Gruppe habe ich dabei meinen Wissensstand vertieft und gleichzeitig wertvolle Informationen für die Planung der Einführung gesammelt", erläutert Stebner. "Eine weitere Schulungswoche haben wir auch nach der Installation in Anspruch genommen, auf der ein Kollege dann alle zwischenzeitlich aufgetretenen Fragen klären konnte".

Im Anschluss an das erste Training machten sich die Administratoren dann an das Rollout von ACMP. Zunächst installierte Stebner dazu die Server-Komponente auf einem dedizierten virtuellen Server unter VMware ESX. Neben der Unabhängigkeit von der Serverhardware hat dies den Vorteil einer hohen Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit. Im Anschluss verteilte das Administratorenteam ACMP-Clients mit Hilfe des Push-Mechanismus der Software auf alle PCs im Unternehmen, die mit dem Produktivnetzwerk verbunden waren. Da es in den Entwicklungslabors von Panasonic auch zahlreiche Rechner gibt, die entweder ohne Netzanschluss arbeiten oder in einem abgeschotteten Labornetz hängen, inventarisierten Stebner und seine Kollegen diese Maschinen schließlich per Hand mit Hilfe eines Skripts auf einem USB-Stick. Auf diese Weise können sie auch die Daten der "Offline-Rechner" im Lizenzmanagement berücksichtigen, in ihre SOX-Berichte integrieren und den aktuellen Bestand regelmäßig an die Zentrale in Japan melden.

Der nächste Schritt bestand in der Erstellung von Softwarepaketen für die Anwendungen, die später zur Installation auf neuen Rechnern zur Auswahl stehen sollen. Hierzu gehören bei Panasonic Electronic Devices Europe unter anderem Microsoft Office 2003 in den Versionen Standard und Professional sowie in den Sprachvarianten Deutsch, Englisch und Japanisch. Zu den weiteren rund 30 Paketen gehören zudem Visio, MS Project, SAP GUI, Java, Acrobat Reader und alternative Webbrowser wie Firefox. Gute Hilfe leistete bei der Paketerstellung ein speziell für diesen Zweck entwickeltes Tool von Aagon, das auch bei der vorbereitenden Schulung genau erklärt wurde.

Mehr als 50 Prozent Zeitersparnis

Kommt heute ein neuer Rechner bei den Administratoren an, geht alles ganz schnell. Zunächst booten sie den Rechner mit vorinstallierten Windows XP und weisen den PC ihrer Windows-Domäne zu. Ab dann übernimmt ACMP und inventarisiert zunächst die Hardware sowie den Patch-Stand der neuen Maschine. Im Anschluss installiert die Clientmanagement-Suite automatisch je nach Bestimmung des Arbeitsplatzes alle notwendigen Treiber sowie die gewünschte Software und aktualisiert im gleichen Zug den Lizenzstand in der Lizenzverwaltung. "Früher war für die Bereitstellung eines neuen Rechners ein Mitarbeiter gut einen halben Tag beschäftigt", rechnet Mathias Stebner vor. "Heute dauert das ganze knapp zwei Stunden und wir können auch noch andere Dinge nebenher erledigen. ACMP spart uns allein hier mindestens einen Personenmonat pro Jahr."

Ebenfalls begeistert zeigt sich der Administrator von den Client Commands genannten Befehlsskripten von ACMP. Diese helfen unter anderem dabei, Netzwerkdrucker zu verbinden, den Virenschutz auf dem aktuellen Stand zu halten und automatisch aus dem LDAP-Benutzerverzeichnis eine Telefonliste in HTML für das Intranet zu erstellen. "Für unsere SOX-Berichte ist es zudem wichtig, die lokalen Administratorrechte auf den Rechnern auszulesen, was mit ACMP jetzt reibungslos funktioniert", freut sich Stebner.

Ausblick

Auch für die Zukunft hat das Team um den Projektleiter noch viel vor. So ist die Einführung eines Helpdesks bereits beschlossene Sache. Zudem liebäugelt der Administrator mit der Steuerung der USB-Schnittstellen der Clients, um dort nur autorisierte USB-Stick zuzulassen. Auch hier können dann wieder die Client Commands von ACMP in Kombination mit einem kleinen Tool ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen.

"Insgesamt haben wir rund drei Monate in das Projekt investiert, aber die Zeit hat sich auf alle Fälle gelohnt", resümiert Mathias Stebner. "Wir verfügen jetzt über ein einfach zu bedienendes und gleichzeitig sehr mächtiges Clientmanagement-System, das uns eine ganzheitliche Administration aller Arbeitsplatzrechner ermöglicht und unsere Arbeit sehr effizient macht – ganz im Sinne unseres Konzerns."

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